Röser & Bönsch

Das Herz von Röser & Bönsch bildet die Musik von Jan Philipp Röser. Der Träger des WDR-Jazzpreises 2019 schreibt ebenso eingängige wie differenzierte Musik, die Elemente aus aktuellem Pop sowie klassischem Blues und Jazz leichtfüßig verbindet. Jürgen Bönsch, von Hause aus Germanist, steuert Texte bei, die emotionale Tiefen ausloten und doch pointiert ironisch sind. Zusammen schreiben wir also deutschsprachige Musik in ihrer besten Form: melodisch, pfiffig und geistreich.
Unser wahres zu Hause aber ist die Bühne! Wir sind nämlich nicht nur leidenschaftliche Musiker, als Geschichtenerzähler in bester Kabarettmanier betrachten wir auch schonungslos witzig, aber immer liebevoll die vielen Unzulänglichkeiten der Welt.
Röser & Bönsch finden ihre Themen buchstäblich auf der Straße: Warum steht auf Särgen eigentlich keine Werbung, wo wir doch sonst gesamtgesellschaftlich so cool sind? Meinen Mütter es wirklich nur gut mit ihren Kindern? Oder ganz aktuell – wie ist es eigentlich, um mit Trump und seinem klaren Blick auf Fakten zu sprechen, das erfolgreichste Singer-Songwriter-Duo der Welt zu sein?
Bönsch zieht seinen Sprachwitz aus der Germanistik und seinen stets liebevollen, ja nachgerade philanthropischen Blick auf die Menschen aus seinem Pädagogikstudium. Beste Beispiele sind dafür seine Liebeserklärungen an Fachleiter oder Postbeamte und vor allem Politiker der AfD. Böse ist, wer da Spott oder gar Hohn erkennt!
Röser ist Multiinstrumentalist. Studiert hat er eigentlich Jazz, Schwerpunkt Saxofon, natürlich gehört das Klavier zu seinen Instrumenten, aber wirklich virtuos beherrscht er die Gitarre. Geht es allerdings richtig ab auf der Bühne, muss spontan das Saxofon zum Solo ran! Er hat viele Bandprojekte betrieben, eher er bei Röser & Bönsch seine kreative Heimat fand.
The Soulful Jazz Collective
Manche Abende brauchen mehr als Hintergrundmusik. Sie brauchen einen Klang, der Gespräche beflügelt, Gäste verbindet und aus einem schönen Anlass einen unvergesslichen macht. Genau dafür steht das Soulful Jazz Collective: geschmackvoller Jazz, der sich nie aufdrängt und trotzdem jeden Moment prägt.
Das Quintett aus Gesang, Saxophon/Gitarre, Piano, Bass und Schlagzeug verbindet die Wärme eines klassischen Jazzensembles mit der Beweglichkeit einer Band, die sich flexibel auf jeden Rahmen einstellt. Ob dezent zum Sektempfang, elegant beim Dinner oder mitreißend zum späteren Abend: Die Musikerinnen und Musiker lesen den Raum und passen Lautstärke, Tempo und Stimmung gekonnt an.
Im Zentrum steht die Sängerin Franziska Lörch. Sie überzeugt mit einer warmen, ausdrucksstarken Stimme, die zwischen samtiger Zurückhaltung und souliger Kraft mühelos wechselt.
Das Programm spannt einen weiten Bogen durch die Jazzgeschichte:
- Swing-Klassiker, die Leichtigkeit und Eleganz in den Raum bringen
- Blues, ehrlich, tiefgründig und voller Gefühl
- Bossa Nova, sonnig, entspannt und mit südlicher Leichtigkeit
- Soul, groovig und zum Mitwippen
Vertraute Standards erklingen in frischen, persönlichen Arrangements, und überraschende Titel setzen eigene Akzente. So findet jeder Gast etwas, das ihn anspricht, vom Jazzkenner bis zum Zuhörer, der einfach einen schönen Abend erleben möchte.
Für jeden Anlass
Das Soulful Jazz Collective begleitet Empfänge, Hochzeiten, Firmenfeiern, Galas, Jubiläen und private Feste. Die Band sorgt für eine Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt: stilvoll, lebendig und stets mit dem richtigen Gespür für den Moment.
Mary’s Big Bands


Das Projekt „Mary’s Big Bands“ umfasst vier Big Bands und mehrere Musikklassen an der Marienschule Euskirchen. Ich leite die Big Bands seit 2017 gemeinsam mit meinem Kollegen Michael Luke und spiele in der Blue Mary Big Band Tenorsaxophon. Diese Band kann auf Workshops und Konzerte mit namhaften Jazzmusikern zurückblicken, z.B. Jiggs Whigham, Frank Chastenier, Andy Haderer, Ansgar Striepens, Ralf Hesse, Jeff Cascaro. Sängerinnen und Sänger ergänzen das 20-köpfige Ensemble, so dass die großen Swing-Klassiker von Frank Sinatra, Ella Fitzgerald oder Michael Bublé in den Konzert-Programmen der Band ebenso wenig fehlen wie etwa die Soul-Kracher von Tower of Power. Das Projekt „Mary’s Big Bands“ wurde 2019 mit dem renommierten WDR-Jazzpreis in der Kategorie „Nachwuchs“ ausgezeichnet.